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Anleitung

Patefact bedienen

Von der ersten geöffneten Datei bis zum geprüften Preset. Jeder Handgriff der App, nach Themen sortiert. Wenn du etwas Bestimmtes suchst, nutze das Verzeichnis links.

1. Das Grundprinzip

Patefact bearbeitet Dateien, keine Geräte. Die App verbindet sich zu keinem Zeitpunkt mit deinem Netzwerk und spricht keine Hardware an. Sie liest eine Preset-Datei, stellt deren Inhalt als Matrix dar, lässt dich alles daran ändern und schreibt die Datei wieder zurück.

Der Ablauf ist deshalb immer derselbe:

  1. In deiner Steuerungssoftware das Preset als XML-Datei sichern, solange die Geräte im Netz sind.
  2. Die Datei in Patefact öffnen und bearbeiten, wo und wann du willst.
  3. Die gesicherte Datei in der Steuerungssoftware wieder einspielen.

Wichtig: Teste jedes geänderte Preset zuerst in einer Nicht-Live-Umgebung. Das Einspielen eines fehlerhaften Presets kann bestehende Audioverbindungen unterbrechen.

2. Preset öffnen

Es gibt vier Wege in ein Preset hinein:

  • Willkommensfenster: Beim Start erscheint eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien. Ein Klick genügt.
  • Ablage → Öffnen oder ⌘O
  • Drag & Drop: Die XML-Datei einfach auf das Fenster ziehen.
  • Neu anfangen: „Neue Matrix erstellen" beziehungsweise ⌘N legt ein leeres Preset an, in das du Geräte von Hand einträgst.

Das Willkommensfenster lässt sich über das Häkchen „Beim Start anzeigen" abschalten, wenn du lieber direkt im Dokument landest.

Erkennt Patefact eine Preset-Version, die es nicht kennt, erscheint beim Öffnen ein Hinweis. Die Datei lässt sich trotzdem ansehen, einzelne Felder können aber abweichen.

Willkommensfenster von Patefact mit der Liste zuletzt geöffneter Presets
Das Willkommensfenster mit den zuletzt geöffneten Presets.

3. Die Matrix lesen

Die Matrix ist das Herzstück. Sie zeigt, welches Signal wohin läuft, und ist immer gleich aufgebaut:

  • Oben, senkrecht beschriftet: die Sender, also die TX-Kanäle jedes Geräts.
  • Links: die Empfänger, also die RX-Kanäle. Unter jedem Kanalnamen steht klein, womit er aktuell verbunden ist.
  • In der Fläche: die Kreuzungspunkte. Ein gefüllter Punkt bedeutet, dass dieser Empfänger dieses Sendesignal bezieht.

Geräte sind Gruppen. Ein Klick auf einen Gerätenamen klappt seine Kanäle auf oder zu, sodass du auch bei vielen Geräten den Überblick behältst. Neben dem Namen steht, wie viele Kanäle das Gerät hat.

Der Zähler in der Werkzeugleiste

Rechts oben steht etwas wie 16 / 16 verbunden. Die zweite Zahl ist die Anzahl aller Empfangskanäle im Preset, die erste, wie viele davon tatsächlich eine Quelle haben. Weichen die Zahlen voneinander ab, gibt es unversorgte Eingänge. Das muss kein Fehler sein, ist aber der schnellste Hinweis auf eine Lücke.

Legende

Die Schaltfläche Legende blendet die Bedeutung der Farben und Symbole ein: welche Punkte aktive Verbindungen sind, wie Sender- und Empfängermarkierungen aussehen und wie unvollständig erfasste Geräte gekennzeichnet werden.

Die Routing-Matrix mit Sendern oben, Empfängern links und aktiven Verbindungen als grüne Punkte
Sender oben, Empfänger links. Jeder grüne Punkt ist eine aktive Verbindung.

5. Verbindungen setzen und trennen

Das ist der meistgenutzte Handgriff der App, und er besteht aus einem Klick:

  • Verbinden: Klicke auf den Kreuzungspunkt von Sender und Empfänger. Der Punkt erscheint, die Verbindung steht.
  • Trennen: Klicke erneut auf einen bestehenden Punkt. Die Verbindung wird gelöst.

Ein Empfangskanal kann immer nur eine Quelle haben. Verbindest du ihn mit einem neuen Sender, ersetzt das die vorherige Zuordnung.

Tooltips

Fährst du mit dem Zeiger über einen Sender, zeigt Patefact alle Empfänger, die von diesem Kanal versorgt werden. Das beantwortet die Frage „wo geht dieses Signal überall hin" ohne Suchen. Wie schnell die Tooltips erscheinen, stellst du in den App-Einstellungen ein.

Wenn etwas schiefgeht

Jede Änderung lässt sich rückgängig machen: ⌘Z nimmt zurück, ⌘⇧Z stellt wieder her. Beide Befehle liegen auch als Pfeilsymbole in der Werkzeugleiste. Solange du nicht gesichert hast, ist nichts endgültig.

6. Geräte im Detail

Ein Doppelklick auf einen Gerätenamen in der Matrix öffnet die Detailansicht. (Ein einfacher Klick klappt das Gerät nur auf oder zu.) Die Ansicht hat drei Reiter.

Reiter „Gerät"

Hier stehen die Eigenschaften des Geräts:

  • Audio-Parameter: Abtastrate, Bit-Auflösung, Unicast-Latenz und ob das Gerät PTP-Master ist. Die Latenz wählst du aus festen Stufen von 0,25 ms bis 40 ms.
  • Netzwerk: IP-Adresse und Subnetzmaske, wie sie beim Export erfasst wurden.
  • Clock und PTP: Subdomain sowie der Status von PTPv1 und PTPv2.

Oben lässt sich der Anzeigename ändern. Darunter steht unveränderlich der Dante-Name, also die Kennung, unter der das Gerät im Netzwerk auftritt.

Reiter „TX" und „RX"

Diese beiden listen alle Sende- beziehungsweise Empfangskanäle des Geräts auf. Hier benennst du Kanäle um. Die Zahl in Klammern hinter dem Reiternamen sagt dir, wie viele Kanäle es jeweils sind.

Reiter TX der Detailansicht mit nummerierter Liste der Sendekanäle
Die Sendekanäle des Geräts, durchnummeriert und direkt bearbeitbar.

Die Symbolleiste oben

Rechts über den Reitern liegen vier Schaltflächen:

PfeileRückgängig und Wiederholen, bezogen auf die Änderungen an diesem Gerät
Klemmbrettöffnet die Stapel-Umbenennung (Kapitel 9)
Lesezeichenlegt das Gerät in der Gerätebibliothek ab (Kapitel 8). Ist es bereits abgelegt, ist das Symbol gefüllt.
Kreuzschließt die Detailansicht

Ein Gerät löschen

Am unteren Rand der Detailansicht liegt das Löschen, bewusst dreifach abgesichert, damit kein Gerät versehentlich verschwindet:

  1. Setze das Häkchen bei Gerät aus Matrix entfernen. Erst dadurch wird die Schaltfläche daneben überhaupt bedienbar; vorher ist sie ausgegraut.
  2. Klicke auf Gerät löschen.
  3. Bestätige die Rückfrage Gerät wirklich löschen?

Das Gerät wird dabei mitsamt allen seinen Kanälen aus dem Preset entfernt. Brichst du die Rückfrage ab, setzt die App auch das Häkchen wieder zurück, sodass du beim nächsten Versuch wieder bei Schritt eins beginnst.

Keine verwaisten Verbindungen. Empfänger anderer Geräte, die Signale vom gelöschten Gerät bezogen haben, werden automatisch freigegeben. Es bleiben also keine Verweise ins Leere zurück, die du anschließend suchen müsstest.

Steht bei einem Gerät „offline erfasst", war es beim Export aus der Steuerungssoftware nicht erreichbar. Seine Kanäle sind bekannt, Netzwerk- und Firmware-Daten fehlen aber. Das ist kein Fehler deines Presets, sondern eine Eigenschaft der exportierten Datei.

Detailansicht eines Geräts mit Audio-Parametern, Netzwerkdaten und Clock-Einstellungen
Die Detailansicht mit Audio-Parametern, Netzwerk- und Clock-Daten.

7. Geräte hinzufügen

Über die Schaltfläche Gerät in der Werkzeugleiste oder ⌘⇧N legst du ein Gerät an, das es im Preset noch nicht gibt. Das ist der Weg, um Installationen zu planen, deren Hardware noch nicht existiert.

Der Dialog fragt nach:

  • Dante-Name: die technische Kennung, etwa Mein-Geraet-01
  • Anzeigename: der Klartextname, etwa Mein Gerät
  • Anzahl der TX- und RX-Kanäle
  • Abtastrate

Die Vorgabewerte für neue Geräte legst du einmalig in den App-Einstellungen fest, dann musst du sie nicht jedes Mal neu einstellen.

Dialog „Gerät hinzufügen
Im Modus Manuell legst du ein Gerät von Hand an. Über den Umschalter oben wechselst du zur Gerätebibliothek.

8. Die Gerätebibliothek

Wer immer wieder mit denselben Geräten arbeitet, legt sie einmal ab und ruft sie danach mit zwei Klicks auf. Der Dialog „Gerät hinzufügen" hat dafür einen zweiten Modus neben dem manuellen Anlegen.

Ein Gerät in die Bibliothek legen

Öffne das Gerät in der Matrix und klicke auf das Lesezeichen-Symbol. Damit wandert es mitsamt Kanalzahl und Audio-Parametern in die Bibliothek.

Bibliothek verwenden und pflegen

  • Suchen: Ein Suchfeld filtert die Liste, sobald sie länger wird.
  • Löschen: Einträge lassen sich anhaken und gesammelt entfernen. Die App nennt vorher die Anzahl, weil das nicht rückgängig zu machen ist.
  • Exportieren und Importieren: Die gesamte Bibliothek lässt sich als Datei sichern und auf einem anderen Rechner wieder einlesen. So teilst du einen Gerätepark im Team oder nimmst ihn auf das iPad mit.
Gerätebibliothek mit zwei abgelegten Geräten, Suchfeld und Schaltflächen zum Importieren und Exportieren
Abgelegte Geräte mit Hersteller, Kanalzahl und Abtastrate. Oben rechts liegen Import und Export der gesamten Bibliothek.

Die Gerätebibliothek gehört zu Premium. In der kostenlosen Version legst du Geräte weiterhin manuell an, sie werden nur nicht dauerhaft gespeichert.

9. Kanäle benennen

Einzelne Kanäle benennst du in der Detailansicht des Geräts um: Doppelklick auf das Gerät in der Matrix, dann in den Reiter TX oder RX wechseln und den Namen direkt im Feld ändern. In der Matrix selbst wird nicht umbenannt; ein Doppelklick dort öffnet immer die Detailansicht.

Verbindungen bleiben erhalten. Benennst du einen Sendekanal um, zieht Patefact alle Empfänger mit, die auf ihn verweisen. Das Routing bleibt also bestehen, statt beim Umbenennen zu zerreißen. Genau das passiert sonst leicht, weil Verbindungen im Preset über Namen und nicht über feste Kennungen definiert sind.

Patefact hält die Namen innerhalb eines Geräts außerdem automatisch eindeutig. Vergibst du einen Namen zweimal, hängt die App eine Nummer an, statt die Datei unbrauchbar zu machen.

Stapelweise umbenennen

Achtundvierzig Kanäle einzeln zu benennen ist ein Abend. Mit der Stapel-Umbenennung ist es ein Vorgang. Du erreichst sie in der Detailansicht eines Geräts über „Kanäle stapelweise umbenennen".

Du erreichst sie über das Klemmbrett-Symbol in der Symbolleiste der Detailansicht.

  1. Wähle das Ziel: Sende- oder Empfangskanäle.
  2. Trage ein Muster ein und lege die Startnummer fest.
  3. Wähle die Kanäle aus. Alle und Keine schalten die gesamte Liste um. Für einen Ausschnitt nutzt du die Bereichsauswahl darunter: ab Kanal X, Anzahl Y, dann auswählen. So erwischst du etwa die Kanäle 9 bis 16, ohne acht Häkchen einzeln zu setzen.
  4. Prüfe die Vorschau, die für jeden Kanal den alten und den neuen Namen zeigt, und bestätige mit Umbenennen.
Dialog Batch-Umbenennen mit Ziel, Muster, Startnummer, Kanalauswahl und Vorschau
Das Muster CH {n:02} erzeugt CH 01, CH 02, CH 03. Rechts oben steht, wie viele Kanäle gerade ausgewählt sind.

Im Muster stehen drei Platzhalter zur Verfügung:

{n}fortlaufende Nummer, beginnend bei der Startnummer
{n:02}dieselbe Nummer mit führender Null, also 01, 02, 03
{name}der bisherige Name des Kanals

Aus dem Muster Wedge {n:02} mit Startnummer 1 werden also Wedge 01, Wedge 02 und so weiter. Die Nummerierung zählt dabei nur über die tatsächlich angehakten Kanäle.

Auch die Stapel-Umbenennung gehört zu Premium.

10. Preset-Einstellungen

Die Schaltfläche Preset-Info neben dem Dateinamen öffnet die Eigenschaften des gesamten Presets:

  • Name und Beschreibung: frei vergebbar. Die Beschreibung ist der Ort für Notizen wie „Stand nach Umbau Halle 2".
  • Clock-Subdomains: welche Subdomains im Preset vorkommen.
  • Statistiken: Anzahl der Geräte, der Sende- und der Empfangskanäle sowie wie viele Empfänger tatsächlich verbunden sind.

Die Statistik ist der schnellste Weg, zwei Presets miteinander zu vergleichen, ohne beide durchzuklicken. Sie nennt zusätzlich die Preset-Version des Dateiformats sowie die im Preset vorkommenden Abtastraten.

Preset-Einstellungen mit Name, Beschreibung, Version und Statistiken
Name und Beschreibung sind frei vergebbar. Darunter die Kennzahlen des Presets.

11. Prüfen vor dem Export

Die Schaltfläche Validieren oder ⌘⇧K prüft das gesamte Preset und öffnet einen Bericht. Er trennt die Funde nach Schwere.

Fehler

Abtastraten passen nichtSender und Empfänger laufen auf verschiedenen Abtastraten. Die Verbindung kann so nicht funktionieren.
Sendekanal nicht gefundenEin Empfänger verweist auf einen Kanal, den es im Preset nicht gibt. Typisch nach dem Umbenennen oder Löschen von Geräten.
Empfänger bereits belegtEin Empfangskanal ist mehrfach zugeordnet.

Warnungen

Abweichende Clock-DomainSender und Empfänger liegen in verschiedenen Clock-Subdomains.
Leerer Sendekanal-NameEin TX-Kanal hat keinen Namen.
Gerät unvollständig erfasstDas Gerät war beim Export offline, es fehlen Angaben.

Am Ende steht ein Gesamturteil, das dir die Entscheidung abnimmt:

  • Preset ist exportbereit — nichts gefunden.
  • Export möglich, Warnungen prüfen — es geht, sieh aber vorher hin.
  • Export nicht empfohlen — es gibt Fehler, die du beheben solltest.

Es empfiehlt sich, die Prüfung als letzten Handgriff vor dem Sichern laufen zu lassen. Sie kostet zwei Sekunden und findet genau die Sorte Fehler, die sonst erst im Soundcheck auffällt.

Validierungsbericht mit nach Schwere getrennten Funden und Gesamturteil
Der Bericht trennt Fehler, Warnungen und Hinweise und nennt ein Gesamturteil.

12. Sichern und zurückspielen

⌘S sichert in die geöffnete Datei, Sichern unter legt eine neue an. Für Änderungen an einem produktiven Preset lohnt sich die zweite Variante: So bleibt der Ausgangszustand erhalten, falls du zurück willst.

Solange ungesicherte Änderungen bestehen, zeigt die Schaltfläche „Speichern" einen farbigen Punkt. Versuchst du das Fenster oder die App zu schließen, fragt Patefact nach, statt die Arbeit stillschweigend zu verwerfen.

Die gesicherte Datei lädst du anschließend in deiner Steuerungssoftware. Sie zeigt üblicherweise eine Vorschau der Änderungen, die du bestätigen musst, bevor etwas auf die Hardware geht.

13. Arbeiten mit CSV

Export

CSV Export oder ⌘⇧E schreibt die Kanalliste als Tabelle heraus. Das ist der Weg, ein Routing zu dokumentieren, es an Kollegen zu geben oder es in einer Tabellenkalkulation weiterzuverarbeiten.

Import

CSV Import liest Kanalnamen aus einer Tabelle ein. Wenn dir jemand eine fertige Kanalliste schickt, musst du sie also nicht abtippen.

Beide Funktionen sind auch in der kostenlosen Version verfügbar.

14. App-Einstellungen

Zu erreichen über Patefact → Einstellungen oder ⌘,. Sie sind in drei Bereiche gegliedert.

Allgemein

Hier steht die App-Sprache: Systemsprache oder eine der acht mitgelieferten Sprachen. Eine Änderung wirkt erst nach einem Neustart; die App bietet an, sich sofort neu zu starten.

Neue Geräte

Die Vorgaben für jedes neu angelegte Gerät: Anzahl der TX- und RX-Kanäle, Abtastrate von 44,1 kHz bis 192 kHz, Bit-Auflösung 16, 24 oder 32 Bit sowie die Unicast-Latenz. Wenn du überwiegend mit derselben Sorte Hardware arbeitest, stellst du das einmal ein und sparst dir den Rest des Jahres Klicks.

Einstellungen, Reiter Neue Geräte, mit Vorgaben für Kanalzahl, Abtastrate, Bit-Auflösung und Latenz
Die Vorgaben gelten für jedes Gerät, das du anschließend anlegst.

Matrix

  • Farbschema: Automatisch, Hell oder Dunkel. Dieselbe Einstellung wie die Schaltfläche in der Werkzeugleiste.
  • Standard-Zoom: mit welcher Vergrößerung die Matrix geöffnet wird. Bei großen Netzen lohnt ein Wert unter 100 %, damit du sofort mehr siehst.
  • Neue Geräte eingeklappt hinzufügen: Ist das aktiv, erscheinen neu angelegte Geräte zunächst zugeklappt. Das hält die Ansicht ruhig, wenn du mehrere Geräte hintereinander anlegst.
  • Anzeigeverzögerung: wie lange der Zeiger auf einem Kanal stehen muss, bis der Tooltip erscheint.
Einstellungen, Reiter Matrix, mit Farbschema, Standard-Zoom und Tooltip-Verzögerung
Erscheinungsbild, Standard-Zoom und Tooltip-Verhalten der Matrix.

15. Auf dem iPad

Die iPad-Version ist dieselbe App, nicht eine abgespeckte Beigabe. Matrix, Detailansichten, Prüfung, Einstellungen und CSV-Export sind vorhanden. Ein paar Bedienunterschiede ergeben sich aus dem Gerät:

  • Tippen statt klicken: Einfachtipp klappt Geräte auf und zu, Doppeltipp öffnet die Detailansicht, Tipp auf einen Kreuzungspunkt setzt oder löst die Verbindung.
  • Das Info-Panel ist standardmäßig zugeklappt und wird über die Schaltfläche am rechten Rand eingeblendet. Auf dem Mac steht es sofort offen.
  • Einstellungen erreichst du über das Zahnrad in der Navigationsleiste statt über das Programm-Menü.
  • Dateien holst du dir über die Dateien-App auf das iPad. Patefact legt dort einen eigenen Bereich an.
  • Teilen statt Sichern unter: Der CSV-Export läuft über das übliche Teilen-Menü.

Premium gilt für beide Plattformen zusammen. Ein Kauf schaltet Mac und iPad frei.

Patefact auf dem iPad mit geöffneter Routing-Matrix
Dieselbe Matrix auf dem iPad.

16. Tastenkürzel

⌘NNeues Preset
⌘OPreset öffnen
⌘SSichern
⌘⇧NNeues Gerät hinzufügen
⌘⇧KPreset validieren
⌘⇧EAls CSV exportieren
⌘ZRückgängig
⌘⇧ZWiederholen
⌘,Einstellungen
⌘WFenster schließen

In Dialogen bestätigt Return und Esc bricht ab. In Listen bewegst du dich mit den Pfeiltasten.

17. Lite und Premium

Patefact ist kostenlos vollständig benutzbar. Zum Sichten fremder Presets und für kleinere Setups brauchst du nichts zu kaufen. Premium hebt zwei Grenzen auf und schaltet zwei Funktionen frei:

LitePremium
Geräte pro Presetbis 5unbegrenzt
Routen pro Presetbis 20unbegrenzt
Gerätebibliothekja
Stapel-Umbenennungja

Alles andere — Matrix, Filter, Zoom, Detailansichten, Verbindungen setzen, Prüfung, Kanäle einzeln benennen, CSV-Import und -Export, alle acht Sprachen — ist in beiden Versionen enthalten. Die Anzahl der Presets ist nie begrenzt.

Stößt du an ein Limit, sagt die App es an Ort und Stelle und bietet das Upgrade an. Premium ist ein einmaliger Kauf und gilt für Mac und iPad gemeinsam.